Nach dem enttäuschenden WM-Aus der deutschen Mannschaft sucht der DFB einen neuen Cheftrainer – und hat Jürgen Klopp im Blick.
Stell dir vor, dein Lieblingsverein verliert ein wichtiges Spiel und kurz darauf muss der Trainer gehen. Genau das ist jetzt bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft passiert: Vier Tage nach dem Aus im WM-Achtelfinale gegen Paraguay hat Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen Posten abgegeben. Er sagte, er habe nach dem Ausscheiden viel nachgedacht und sich mit Menschen aus seinem Umfeld und dem Verband beraten. Der DFB habe laut Medienberichten bei einem Krisentreffen am Donnerstag in Frankfurt am Main allerdings selbst darauf gedrängt, dass Nagelsmann geht.
Nun richtet sich alles auf Jürgen Klopp. Der 59-Jährige arbeitete als Trainer früher sehr erfolgreich bei Borussia Dortmund und dem FC Liverpool – mit Liverpool holte er unter anderem die Champions League 2019. Aktuell ist er seit Anfang 2025 für den Getränkehersteller Red Bull tätig und kümmert sich dort weltweit um die Fußballaktivitäten. In einem Interview mit MagentaTV am späten Freitagabend in New York hat Klopp gesagt, er sei grundsätzlich bereit, Bundestrainer zu werden. Er stellte aber auch klar, dass er dafür zuerst mit Red Bull über seinen bis 2029 laufenden Vertrag sprechen müsse.
Klopp betonte, dass die Probleme des deutschen Fußballs seiner Meinung nach nicht nur an der Personalfrage Nagelsmann hängen. Er nannte „Zeit" als einziges Wort, das ihm noch fehle, und forderte vom DFB viel Gestaltungsraum. Ex-Nationalspieler wie Christoph Kramer, Per Mertesacker und Bastian Schweinsteiger unterstützen die Idee, Schweinsteiger brachte es auf den Punkt: „Klopp und Völler, das wäre das Dream-Team!"
