In einer Berliner Kaserne gibt es jetzt einen Ort, an dem man an den Widerstandskämpfer Julius Leber erinnert.
Die Bundeswehr-Kaserne in Berlin-Wedding trägt seit den 1990er Jahren den Namen von Julius Leber. Jetzt wurde dort ein eigener Informations- und Gedenkort eröffnet, der an sein Leben erinnert. Bei einer kleinen Feier am Donnerstag wurde der Ort offiziell eingeweiht.
Brigadegeneral Horst Busch begrüßte die Gäste. Nach einer Kranzniederlegung konnten alle den neuen Gedenkort besichtigen. Julia Spohr von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erklärte dabei eine Ausstellung über Julius Leber. So lernen Besucherinnen und Besucher, wer er war und wofür er kämpfte.
Julius Leber war Teil des Widerstands gegen die NS-Diktatur. Er wurde am 5. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Mit dem Gedenkort bleibt sein Name sichtbar, genau dort, wo jeden Tag Soldatinnen und Soldaten arbeiten. Das hilft allen, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und Erinnerung wachzuhalten.
Warum ist das für dich wichtig?
Der Gedenkort zeigt, wie eine Stadt Orte schafft, an denen man Geschichte lernen kann – so kannst du verstehen, warum Erinnerung wichtig ist.
