Hautärztinnen und Hautärzte in Österreich sagen: Nicht jede Person muss jedes Jahr zur Hautkrebs-Kontrolle. Wichtig ist vor allem der eigene Blick auf die Haut.

Wenn du in Österreich lebst, ändert sich gerade etwas bei der Hautkrebs-Vorsorge. Die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (kurz ÖGDV) hat neue Empfehlungen vorgestellt. Das bedeutet: Nicht alle Menschen sollen jedes Jahr zur Routine-Untersuchung gehen. Stattdessen wird zuerst geschaut, wer ein höheres Risiko hat und wer nicht. Mit 18 Jahren soll jede Person einmal zur Hautärztin oder zum Hautarzt gehen, damit das persönliche Risiko eingeschätzt wird.

Bei der Untersuchung schaut die Ärztin oder der Arzt zum Beispiel an, wie viele Muttermale du hast, ob welche ungewöhnlich aussehen oder ob in deiner Familie schon einmal schwarzer Hautkrebs aufgetreten ist. Wenn dein Risiko niedrig ist, musst du nicht jedes Jahr zur Kontrolle. Es reicht, wenn du deine Haut selbst regelmäßig anschaust oder dir eine andere Person hilft, Stellen zu prüfen, die du selbst schlecht sehen kannst, zum Beispiel am Rücken oder hinter den Ohren.