Geplante Änderungen bei der AUVA könnten dazu führen, dass der Schockraum im Traumazentrum Wien-Meidling nachts nicht mehr durchgehend besetzt ist.
Was ist passiert? Die AUVA, die österreichische Unfallversicherung, prüft, am Standort Wien-Meidling einen Nachtdienst zu streichen. Das bedeutet: Der Schockraum – das ist jener Bereich im Spital, in dem schwer verletzte Menschen sofort versorgt werden, etwa nach schweren Unfällen – wäre zwischen 20 Uhr abends und 8 Uhr morgens nicht mehr durchgehend besetzt. Konkrete Beschlüsse gibt es laut AUVA noch nicht.
Wer kümmert sich? Die Wiener Stadtregierung hat über das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) klargestellt, dass die vier Schockräume des städtischen Gesundheitsverbunds rund um die Uhr in Betrieb sind. Außerdem weist die AUVA darauf hin, dass die Versorgung akuter Notfälle gesetzlich vorgeschrieben sei und durch die normalen Dienstteams sichergestellt werden könne. Auch die Ärztekammer und Medien berichten über den Fall, sodass die Pläne öffentlich diskutiert werden.
