Im Westen von Indien ist ein riesiger Müllberg abgerutscht und hat ein Gebäude unter sich begraben – dabei sind neun Menschen gestorben.

Was ist passiert? In der Stadt Pimpri Chinchwad im Westen Indiens ist am Mittwoch ein riesiger Hügel aus Müll ins Rutschen geraten. Starke Regenfälle hatten den Abfall so durchnässt, dass tausende Tonnen davon abglitten und ein Verwaltungsgebäude der Anlage unter sich begruben. Insgesamt 23 Menschen wurden verschüttet. Neun von ihnen konnten nur noch tot geborgen werden, 14 wurden lebend gerettet. Drei der Überlebenden lagen am Montag noch im Krankenhaus. In der Anlage wird Müll verbrannt, um daraus Strom zu erzeugen.

Wer hilft? Rettungskräfte suchten unter schwierigen Bedingungen nach Überlebenden. Weil es immer weiter regnete, kamen sie nur langsam voran. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betreibers Antony Waste Handling Cell informierten die Öffentlichkeit am Montag über das genaue Ausmaß des Unglücks. Die Behörden im Bundesstaat Maharashtra kündigten an, den Vorfall zu untersuchen und zu prüfen, ob an der Anlage alle Sicherheitsregeln eingehalten wurden.