Am Wochenende hat der Taifun Bavi Teile von China, Taiwan, Japan und den Philippinen getroffen und viel Schaden angerichtet.

Was ist passiert? Ein Taifun ist ein sehr starker tropischer Wirbelsturm – ähnlich wie ein Hurrikan. Bavi hat am Samstagabend die Ostküste Chinas erreicht. Seine stärksten Windböen erreichten bis zu 144 Kilometer pro Stunde. Der Sturm war so groß wie ganz Frankreich. In China mussten fast zwei Millionen Menschen ihre Häuser verlassen und in sichere Notunterkünfte gehen. Viele Schulen blieben geschlossen, Fähren fuhren nicht und Hunderte Flüge wurden gestrichen. In Taiwan fielen innerhalb eines Tages fast 80 Zentimeter Regen – das ist mehr als ein großer Eimer voll. Auf den Philippinen starben 17 Menschen, weil sie von großen Wellen mitgerissen wurden oder im Wasser ertranken.

Wer hilft? In China räumen Einsatzkräfte seit Sonntag mit Baggern und Kettensägen die Straßen auf. Sie entfernen umgestürzte Bäume, damit Autos und Krankenwagen wieder fahren können. Allein in der Stadt Yueqing sind mehr als 1.300 Bäume umgefallen. Meteorologen beobachten den Sturm weiter und warnen die Menschen vor neuem Starkregen. Die Behörden haben zudem die höchste Wetter-Warnstufe Rot ausgerufen, damit alle besonders vorsichtig sind.