Ein starker Wirbelsturm hat Chinas Ostküste erreicht und Behörden haben rund 1,8 Millionen Menschen in Sicherheit gebracht.
Was ist passiert? Der Taifun „Bavi" hat am späten Samstagabend die ostchinesische Küstenstadt Taizhou erreicht. Davor hatte er bereits Taiwan, die Philippinen und Teile Japans mit starkem Regen und heftigem Wind getroffen. Auf den Philippinen starben mindestens 17 Menschen durch Monsunregen und einen Erdrutsch. In Taiwan wurden 87 Menschen verletzt, die meisten durch Stürze von Zweirädern oder herumfliegende Gegenstände. Die Regenbänder des Sturms sind so groß wie Frankreich.
Wer hilft? In China haben die Behörden riesige Vorsorgemaßnahmen organisiert. Rund 1,8 Millionen Menschen wurden in Sicherheit gebracht, allein 1,7 Millionen in der Provinz Zhejiang. Die Behörden haben Schulen geschlossen, Fähren und Hochgeschwindigkeitszüge gestoppt und Hunderte Flüge gestrichen. In Taiwan wurden 14.000 Menschen aus Bergregionen evakuiert. Das chinesische Wetterzentrum hat die zweithöchste Warnstufe – eine orange Warnung – ausgerufen und warnt weiter vor extremen Regenfällen. Rettungskräfte stehen bereit, Notunterkünfte wurden eingerichtet.
Was kannst du tun? Solche Stürme zeigen, wie wichtig Wetterwarnungen und Vorbereitung sind. Wenn in deiner Region Unwetter droht, lohnt es sich, Warn-Apps zu kennen, Notfallpläne der Schule oder Familie ernst zu nehmen und ältere Nachbarinnen und Nachbarn aufmerksam zu machen. Klimawandel macht solche extremen Wirbelstürme in Teilen Asiens wahrscheinlich häufiger – auch deshalb lohnt es sich, Nachrichten darüber zu verstehen.
