Der stärkste Taifun seit über 30 Jahren hat Taiwan erreicht und sorgt für heftige Winde und starken Regen.
Was ist passiert? Der Taifun "Bavi" ist am Freitag über Taiwan hinweggezogen und hat Windböen von fast 200 Kilometern pro Stunde mitgebracht. Das ist so schnell wie ein schnelles Auto auf der Autobahn. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden in sichere Gebäude gebracht. Viele Schulen und Büros blieben geschlossen, und mehr als 400 Flüge wurden gestrichen. Besonders die Hafenstadt Keelung und die Hauptstadt Taipeh sind betroffen. Auch in China, in den Provinzen Fujian und Zhejiang, bereiten sich die Menschen auf den Sturm vor.
Wer hilft? In Taiwan und China arbeiten Rettungskräfte und freiwillige Helfer rund um die Uhr. Sie bringen Menschen in Sicherheit, verteilen Trinkwasser und Essen und helfen älteren Leuten, ihre Häuser zu verlassen. Die Behörden informieren die Bevölkerung über Lautsprecher, Apps und Fernsehen, damit alle wissen, was sie tun sollen. Auch Nachbarn helfen sich gegenseitig, zum Beispiel beim Sichern von Fenstern und Türen.
