In Hamburg hat am Sonntag der Motorrad-Gottesdienst MOGO stattgefunden – dieses Mal mit deutlich weniger Bikerinnen und Bikern als früher.
Der MOGO ist ein besonderer Gottesdienst für Motorrad-Fans. Er findet seit vielen Jahren am Michel, einer großen Kirche in Hamburg, statt. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung zum 43. Mal gefeiert. Früher kamen Zehntausende Menschen, doch dieses Mal waren es nur wenige Hundert.
Das Motto lautete "Achtung erfahren..." – also: Respekt bekommen und Respekt zeigen. Die Pastorin Ulrike Engler sagte in ihrer Predigt, dass Biker nicht nur als Raser oder "fahrende Organspender" gesehen werden sollten, sondern als ganz normale Menschen. Für die Besucher gab es Saxophon- und Orgelmusik, Segensbänder zur Begrüßung und Gedenkmomente für Biker, die bei Unfällen gestorben sind.
Eine große gemeinsame Motorrad-Tour, ein sogenannter Konvoi, fand auch in diesem Jahr nicht statt. Viele Biker trafen sich stattdessen in Bornhöved in Schleswig-Holstein an der Vicelin-Kirche zum gemeinsamen Grillen. So blieb der Tag ein Treffen der Community – nur eben in kleinerem Rahmen.
