Beim Hitzeaktionstag haben Verbände und Kirchen darauf aufmerksam gemacht, dass obdachlose Menschen an heißen Tagen besonders unter der Hitze leiden und mehr Hilfe brauchen.
Im Juni 2026 war der bundesweite Hitzeaktionstag. Er macht jedes Jahr darauf aufmerksam, dass Hitze inzwischen das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland ist. Hitzewellen treten häufiger auf, dauern länger an und werden intensiver. Genau deshalb ist es wichtig, dass sich alle auf heiße Tage vorbereiten.
Geschäftsführerin Bösing hat im Deutschlandfunk gesagt, dass obdachlose Menschen an heißen Tagen oft nicht wissen, wohin. Sie haben keinen Schatten, kein kühles Zimmer und manchmal nicht mal genug zu trinken. Wörtlich sagte sie: „Menschen, die auf der Straße lebten, könnten der Hitze nicht entkommen." In Hannover werden deshalb an heißen Tagen Wasser, Sonnencreme und Hygieneartikel an obdachlose Menschen verteilt.
