Microsoft streicht rund 3.200 Stellen in seiner Xbox-Sparte und will mehrere Spiele-Studios an neue Eigentümer abgeben.
Was ist passiert? Die Xbox-Chefin Asha Sharma hat am Montag den größten Umbau in der Geschichte von Xbox bestätigt. Sofort fallen 1.600 Stellen weg, in den nächsten zwölf Monaten noch mal 1.600 weitere. Das sind insgesamt etwa ein Fünftel aller Xbox-Beschäftigten. Sharma schrieb in einer E-Mail an die Mitarbeiter, das Geschäft sei „heute nicht gesund" und die Gewinne seien geschrumpft. Sie sprach vom „bedeutendsten Umbau der Xbox-Geschichte".
Wer hilft? Microsoft hat angekündigt, dass keiner der bereits geplanten Spiele-Titel eingestellt wird. Mehrere Studios, die verkauft werden sollen, bekommen eine Anschubfinanzierung. Dazu gehören Compulsion Games („South of Midnight"), Double Fine („Psychonauts"), Ninja Theory („Hellblade") und Undead Labs („State of Decay"). Das dritte Hellblade-Spiel mit dem Codenamen „Senua" ist weiterhin für 2027 geplant. Microsoft will das Geld aus den Einsparungen unter anderem in Künstliche Intelligenz stecken.
