Der Tech-Riese Microsoft streicht weltweit 4.800 Jobs, vor allem in seiner Xbox-Sparte, und investiert gleichzeitig Milliarden in Künstliche Intelligenz.

Was ist passiert? Microsoft hat angekündigt, dass rund 4.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Job verlieren – das sind ungefähr zwei Prozent aller Beschäftigten des Konzerns. Besonders viele Stellen fallen bei Xbox, dem Bereich für Spielkonsolen, weg: Etwa 1.600 Leute müssen dort gehen, nach Schätzungen ungefähr jeder fünfte Mitarbeitende. Auch im Geschäftskundenbereich verschwinden rund 1.600 Jobs. Die Hälfte der Stellen wird sofort gestrichen, die andere Hälfte im Laufe eines Jahres.

Wer hilft? Bei Microsoft kümmert sich Amy Coleman als Chief People Officer um die Folgen des Umbaus. Sie sagt, dass die freien Stellen "nicht durch Künstliche Intelligenz ersetzt" werden. Gleichzeitig spricht sie davon, dass KI die Art, wie wir arbeiten, stark verändert. Im April bot Microsoft schon einmal Abfindungen für freiwillige Austritte an. Betroffene Studios wie Compulsion Games und Double Fine Productions sollen als eigenständige Firmen weitergeführt werden, und Studios wie Ninja Theory oder Undead Labs bekommen neues Geld, um ihre Spiele fertigzustellen.