Nvidia verkauft seine KI-Chips jetzt an kleine Cloud-Firmen und bekommt im Gegenzug einen Teil von deren Einnahmen.
Stell dir vor, du kaufst dir ein teures Werkzeug und der Verkäufer sagt: „Ich will später auch ein Stück vom Gewinn, falls du damit Geld verdienst.“ Genau so etwas macht Nvidia jetzt mit seinen KI-Chips. Kleine Rechenzentren – die heißen Neoclouds – kaufen die Chips und vermieten die Rechenleistung an andere Firmen. Von diesen Einnahmen bekommt Nvidia einen Teil zurück.
Die ersten beiden Partner kommen aus Australien: Sharon AI baut ein riesiges Rechenzentrum mit bis zu 40.000 Chips, und Firmus Technologies plant sogar einen Standort in Indonesien mit rund 170.000 GPUs. Das sind enorme Mengen – so viel Power braucht man, wenn man große KI-Modelle trainieren will.
Außerdem hat Nvidia versprochen, nicht genutzte Rechenleistung zurückzumieten. Das ist so, als würde der Verkäufer sagen: „Wenn du dein Werkzeug gerade nicht brauchst, miete ich es selbst und du bist trotzdem abgesichert.“ So soll verhindert werden, dass die kleinen Anbieter ein zu großes Risiko tragen.
