In Italien brennt es dieses Jahr deutlich häufiger als sonst, und die Lage könnte sich weiter verschärfen.

In den ersten Monaten dieses Jahres hat es in Italien 469 größere Waldbrände gegeben. Das sind 36,3 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Besonders schlimm war es in Sizilien und Kalabrien im Süden des Landes, aber auch im Norden hat die Zahl der Brände zugenommen. Insgesamt sind schon über 9.500 Hektar Land verbrannt – das ist eine riesige Fläche. Wegen Hitze und Trockenheit erwarten die Behörden, dass das Risiko in den nächsten Wochen weiter steigt.

Zum Glück wird nicht nur zugeschaut. Die italienischen Behörden wollen stärker auf Überwachungstechnik setzen, mehr Patrouillen schicken und gezielt ermitteln, wenn Brände gelegt werden. Außerdem fordert die Umweltorganisation Legambiente, dass die offizielle Brandsaison in Italien schon ab dem 15. Mai gelten soll, weil die Feuer mittlerweile viel früher im Jahr starten. Es gibt also Pläne, wie man besser gegen die Brände vorgehen kann.