In Deutschland sterben immer mehr junge Menschen durch synthetische Drogen, und der Drogenbeauftragte der Bundesregierung warnt vor gefährlichen Substanzen wie Fentanyl.
In Deutschland sind im vergangenen Jahr 2.150 Menschen durch synthetische Drogen gestorben – so viele wie nie zuvor. Besonders betroffen sind laut Hendrik Streeck, dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, jüngere Menschen. Auch das starke Schmerzmittel Fentanyl, das in den USA ein großes Problem ist, wird hierzulande immer öfter konsumiert.
Der Drogenbeauftragte sagt, dass es mehr Hilfe braucht: mehr Prävention an Schulen, leichter zugängliche Beratungsstellen und genug Therapieplätze für Jugendliche. Auch Ärztinnen und Ärzte, die schwer abhängige Menschen behandeln, fordern, dass Betroffene schneller Hilfe bekommen. Politikerinnen und Politiker diskutieren außerdem, wie man auf neue, immer gefährlichere Drogen schneller reagieren kann.
