Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben untersucht, wie sich Hochwasser in den Alpen verändern werden – und ihre Ergebnisse geben Anlass zur Vorsorge.
Was ist passiert? Ein Forschungsteam hat sich angeschaut, wie stark Hochwasser in den Alpen in Zukunft sein werden. Das Ergebnis: Insgesamt nimmt die Hochwassergefahr zu. Besonders starke Hochwasser, also extreme Ereignisse, verändern sich dabei deutlich mehr als kleinere, moderate Hochwasser. In den Bergen kommen moderate Hochwasser sogar etwas seltener vor. Die Studie wurde im Fachjournal Science Advances veröffentlicht, und der Erstautor Paul Astagneau hat die Ergebnisse in einer Pressemitteilung erklärt.
Wer hilft? Forscherinnen und Forscher wie Paul Astagneau und sein Team liefern wichtige Daten, damit Behörden sich vorbereiten können. In der Schweiz arbeitet zum Beispiel das Bundesamt für Umwelt (Bafu) an Hochwasserprognosen. Auch das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos forscht zu Wasser und Klima in den Bergen. Diese Stellen helfen Gemeinden dabei, Schutzmauern zu planen, Frühwarnsysteme zu verbessern und Einsatzkräfte zu schulen.
