Die Menschen in Malta haben am Samstag ein neues Parlament gewählt, und die bisher regierende Labour-Partei von Premierminister Robert Abela hat zum vierten Mal hintereinander gewonnen.

Stell dir vor, deine Lieblingsmannschaft gewinnt nicht nur einmal, sondern gleich viermal hintereinander die Meisterschaft. So ähnlich fühlt es sich für die Anhänger der Labour-Partei auf der kleinen Mittelmeerinsel Malta an. Ihr Chef, der 48-jährige Robert Abela, hat die Wahl für sich entschieden und kann nun weiterregieren. „Wir haben Geschichte geschrieben“, rief er seinen jubelnden Fans zu. Die feierten mit roten Fahnen, lauten Rufen und einem großen Feuerwerk.

Die Wahl war eigentlich erst für nächstes Jahr geplant. Aber Abela wollte sie früher, weil er ein neues, starkes Mandat braucht. Sein Grund: Die Welt ist gerade sehr unruhig, es gibt Kriege und Sorgen um die Energieversorgung. Malta ist ein winziges Land, das fast alles an Treibstoff und Strom von außen einkaufen muss. Abela wollte von den Wählern die Bestätigung, dass er das Land sicher durch diese stürmischen Zeiten führen darf. Die Mehrheit der Menschen hat ihm dieses Vertrauen gegeben.