Die Menschen in Malta haben am Samstag ein neues Parlament gewählt, und die bisher regierende Labour-Partei hat laut Prognosen klar gewonnen.
Stell dir vor, du lebst auf einer kleinen Insel mitten im Mittelmeer. Genau da liegt Malta, das kleinste Land der Europäischen Union. Am Samstag durften die Malteserinnen und Malteser wählen, wer sie in den nächsten Jahren regieren soll.
Die Partei von Premierminister Robert Abela, die Labour-Partei, hat die Wahl laut ersten Hochrechnungen deutlich gewonnen. Abela ist 48 Jahre alt und führt die Regierung schon seit 2020. Er hatte die Wahl ein Jahr früher als geplant angesetzt, weil er in unsicheren Zeiten ein klares Zeichen der Bevölkerung haben wollte.
Sein stärkster Gegner war Alex Borg von der Nationalist Party. Borg ist erst 30 Jahre alt, arbeitet als Anwalt und war früher mal 'Mr. World Malta'. Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse gab es Jubel im Auszählungszentrum in Naxxar, und auf der ganzen Insel wurden Feuerwerke gezündet.
Malta geht es wirtschaftlich gut: Im letzten Jahr wuchs die Wirtschaft um 4 Prozent. Viele Menschen arbeiten dort im Tourismus, bei Online-Spielen oder in der Finanzbranche. Die Wählerinnen und Wähler haben der Regierung offenbar zugetraut, diesen Kurs fortzusetzen.
Warum ist das für dich wichtig?
Weil Wahlen in EU-Ländern zeigen, wie Demokratie funktioniert – und Malta ist ein Beispiel dafür, wie ein kleines Land seine Zukunft selbst bestimmt.
