Die Menschen in Malta haben ein neues Parlament gewählt, und die Partei von Premierminister Robert Abela hat laut ersten Prognosen wieder gewonnen.
Stell dir vor, du lebst auf einer kleinen Insel mitten im Mittelmeer. Genau das ist Malta – das kleinste Land der Europäischen Union. Gestern durften dort mehr als 300.000 Menschen ihre Stimme abgeben. Heute Morgen begann die Auszählung, und die ersten Prognosen zeigen: Die sozialdemokratische Labour-Partei hat die Nase vorn.
Premierminister Robert Abela ist 48 Jahre alt und führt die Regierung schon seit 2020. Eigentlich wäre die Wahl erst nächstes Jahr gewesen. Aber Abela hat sie vorgezogen. Sein Grund: Er will ein neues Mandat von den Wählern, um Malta sicher durch schwierige Zeiten zu steuern. Weltweit gibt es viele politische Krisen, und eine drohende Energiekrise macht dem Inselstaat zu schaffen. Malta muss fast alles importieren – vom Essen bis zum Treibstoff. Deshalb ist das Land besonders verwundbar, wenn es auf der Welt kracht.
