Eine neue Studie zeigt: Ein zusätzliches Kernkraftwerk könnte die Schweiz wirtschaftlich voranbringen – auch wenn der Staat dafür Subventionen zahlen müsste.
Stell dir vor, die Schweiz baut ein grosses neues Kernkraftwerk. Eine Studie des Forschungsinstituts Bak Economics hat das durchgerechnet. Das Ergebnis: Das Kraftwerk würde die Schweiz wirtschaftlich stärken, auch wenn der Staat im Schnitt 625 Millionen Franken pro Jahr an Subventionen zahlen müsste. Ab 2050 könnten die Strompreise um etwa zehn Prozent sinken. Haushalte und Unternehmen würden zusammen rund 240 Millionen Franken pro Jahr sparen.
Während des Baus würde in der Schweiz viel Geld verdient: 7,4 Milliarden Franken an Wertschöpfung, etwa 3000 neue Arbeitsplätze und jährlich rund 1,6 Milliarden Franken für die Wirtschaft. Das Kraftwerk soll vor allem im Winter Strom liefern, wenn die Schweiz heute schon zu wenig hat. Es wäre ein grosser Reaktor vom Typ EPR mit 1,63 Gigawatt Leistung – grösser als das bisher grösste Schweizer AKW Leibstadt.
