Stefan Evers von der CDU sagt, dass die Frage, ob Leihmutterschaft erlaubt werden soll, wirklich knifflig ist.

In Berlin stand gerade eine Veranstaltung für queere Politik, die "queere Wahlarena". Dort wurde auch über Leihmutterschaft geredet. Das bedeutet: Eine Frau trägt ein Kind für andere Leute aus und bringt es zur Welt. In Deutschland ist das verboten. Stefan Evers ist der Spitzenkandidat der CDU für die Wahl in Berlin. Er meint: Das Thema ist echt schwierig. "Es gibt jetzt eine schwierige politische Debatte", hat er gesagt.

Evers hat selbst einen Sohn. Der Junge kam laut "Tagesspiegel" in den USA zur Welt und wurde von einer Leihmutter geboren. "Georg ist unser ganzes Glück", wird Evers zitiert. Trotzdem sagt er: "Für mich persönlich wäre es nicht der richtige Weg." Damit meint er: Er würde es für sich selbst nicht nochmal so machen wollen.

Der CDU-Politiker Jens Spahn und sein Mann Daniel Funke haben gerade erzählt, dass sie auch Eltern geworden sind. Wie genau ihr Kind auf die Welt kam, wissen wir nicht. Spahn hat nur gesagt: "Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm." Über Leihmutterschaft hat Spahn auch eine klare Meinung: "Ich glaube, wir Männer sind die Falschen, um diese Frage zu beantworten." Er findet, dass vor allem Frauen mitentscheiden sollten, weil Leihmütter ja Frauen sind.