Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger hat dem DFB geraten, sich beim Werben um Jürgen Klopp nicht zu viel zu versprechen.
Der frühere Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger hat sich vor dem WM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko im ARD-Studio in Boston zum Thema Klopp geäußert. Er sagte, der Deutsche Fußball-Bund solle bei der Suche nach einem neuen Bundestrainer „ein bisschen tiefer stapeln“ und sich nicht nur auf Jürgen Klopp fixieren. DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Liga-Boss Hans-Joachim Watzke wollten eigentlich in die USA fliegen, um Klopp zu treffen – Schweinsteiger fand das „ein bisschen hektisch“.
Klopp ist 59 Jahre alt und hat früher mit Borussia Dortmund und dem FC Liverpool viele Titel gewonnen. Schweinsteiger sieht in ihm „das Pflaster, wenn er die Wunde heilt“ – also eine Art Notlösung für die aktuelle Krise. Er glaubt aber nicht, dass Klopp alles alleine richten kann: Von ihm dürfe man „kein Hexenwerk“ erwarten. Stattdessen brauche es ein ganzes Team im Hintergrund, das mitarbeitet.
