Die Präsidentin des Bundestags, Julia Klöckner, will, dass man in der Politik sichtbar macht, wenn Texte oder Reden mit KI geschrieben wurden.
Stell dir vor, jemand hält eine wichtige Rede – und ein Computer hat dabei mitgeschrieben. Genau darüber wird gerade in Deutschland diskutiert. Es geht um den Ministerpräsidenten von Thüringen, Mario Voigt. Mehrere seiner Reden sollen laut Vorwürfen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) entstanden sein. Eine davon war eine Rede zum Holocaust-Gedenktag, also dem Tag, an dem man an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Das macht den Fall besonders heikel, weil so ein Text sehr sorgfältig und historisch genau sein muss.
Jetzt hat sich die Präsidentin des Bundestags, Julia Klöckner, dazu geäußert. Sie sagt: „Es gibt eine Verantwortung, wenn man KI nutzt.“ Damit meint sie: KI darf benutzt werden, aber man muss ehrlich damit umgehen. Sie möchte, dass klar erkennbar ist, wenn ein Text von einer KI stammt. Außerdem findet sie: Es geht nicht darum, ob KI benutzt wird, sondern wie. Wichtig sei, dass am Ende immer ein Mensch die Verantwortung trägt und alles prüft.
