Der Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner hat einen Vorschlag seiner eigenen Partei kritisiert und fordert mehr Einsatz für Feuerwehrleute.
Daniel Fellner ist der Chef der SPÖ in Kärnten. In einem Radiointerview hat er gesagt: Er findet verpflichtende Übungen für Zivildiener nicht sinnvoll. Die SPÖ in Wien will, dass Zivildiener nach ihrem Dienst regelmäßig zu Übungen kommen. Fellner sagt aber: Bei Katastrophen helfen meistens freiwillige Helfer, nicht Zivildiener. Deshalb bringen solche Pflicht-Übungen aus seiner Sicht wenig.
Fellner hat auch eine eigene Idee: Junge Männer, die schon einige Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr mitmachen, sollen den Grundwehrdienst – also den Militärdienst – um ein paar Wochen verkürzen können. So will er belohnen, wer sich freiwillig engagiert. Außerdem findet er, dass SPÖ und ÖVP sich bei der Reform des Militärdienstes einigen sollten.
Fellner hat außerdem seinen Vorgänger Peter Kaiser ins Spiel gebracht. Kaiser war vor Fellner Landeshauptmann von Kärnten. Fellner sagt: Kaiser wäre aus seiner Sicht der beste Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten. Der Bundespräsident ist in Österreich auch der oberste Befehlshaber des Heeres. Die Wahl dazu steht noch bevor.
