Kärnten gibt mehr Geld aus, als es einnimmt, und muss dafür neue Kredite aufnehmen.
Der Kärntner Landesrechnungshof hat die Finanzen des Landes für das Jahr 2025 geprüft. Das Ergebnis: Kärnten hat insgesamt 4,31 Milliarden Euro Schulden, das sind rund 7.563 Euro pro Einwohnerin und Einwohner. Das ist mehr als in jedem anderen Bundesland Österreichs. Damit das Land trotzdem investieren kann, musste es im letzten Jahr 544,74 Millionen Euro neue Schulden machen. Das heißt im Alltag: Kärnten kann wichtige Ausgaben für Bildung, Gesundheit und Pflege nur bezahlen, indem es sich Geld leiht.
Zum Glück gibt es Menschen, die sich die Zahlen genau anschauen und warnen, wenn etwas nicht stimmt. Der Direktor des Landesrechnungshofs, Günter Bauer, hat den Bericht vorgelegt und kritisiert, dass der Schuldenberg die Zukunft des Landes belastet. Er empfiehlt, Strukturen zu überprüfen und über Reformen zu reden, damit Kärnten langfristig handlungsfähig bleibt. Politik und Verwaltung müssen nun entscheiden, wie sie mit Geld besser umgehen.
