Die Bundespolizei hat ihren Bericht für 2025 vorgestellt: Insgesamt gibt es weniger Straftaten, aber Gewalt und Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten nehmen zu.
Was ist passiert? Die Bundespolizei hat ihren Jahresbericht für 2025 veröffentlicht. Insgesamt wurden in ihrem Bereich, also an Bahnhöfen, Flughäfen und an den Grenzen, rund 604.700 Straftaten gezählt. Das sind 5,8 Prozent weniger als im Jahr davor. Weniger Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sind ein Grund dafür. Gleichzeitig stieg aber die Zahl der Gewalttaten um 4,2 Prozent auf etwa 35.400 Fälle. Auch Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten nahmen zu: 3.185 Beamte wurden angegriffen, 818 davon wurden verletzt. Bei den Taten handelte es sich um Schläge, Tritte, Bisse und Spucken. In 3,9 Prozent der Fälle wurde ein Messer mitgeführt.
Wer hilft? Die Bundespolizei versucht, mit flexiblen Grenzkontrollen und neuen Aufgaben wie der Drohnenabwehr gegenzusteuern. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sagte, dass seit Mai 2025 über 32.000 illegale Einreisen verhindert worden seien und das Asylsystem entlastet werde. Bundespolizei-Präsident Dieter Romann betonte: "Die flexiblen und smarten Grenzkontrollen haben auch 2025 ihre Wirkung gezeigt."
