Nach zwei gewaltigen Erdbeben in Venezuela hat der Internationale Währungsfonds 346 Millionen US-Dollar für den Wiederaufbau freigegeben.

Am 24. Juni 2026 haben zwei Erdbeben das Land Venezuela innerhalb weniger Sekunden erschüttert. Sie waren sehr stark: einmal 7,2 und einmal 7,5 auf der Richterskala. Mehr als 5.000 Menschen sind nach offiziellen Zahlen gestorben, über 16.000 wurden verletzt, und etwa 18.000 haben ihr Zuhause verloren. Besonders schlimm getroffen hat es den Küstenstaat La Guaira im Norden des Landes. Viele Menschen leben jetzt in Notunterkünften, wo es oft an Wasser und sanitären Anlagen fehlt.

Die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez hat daraufhin bekannt gegeben, dass 346 Millionen US-Dollar aus dem venezolanischen Guthaben beim IWF für den Wiederaufbau und die Unterstützung der betroffenen Familien genutzt werden sollen. Rodríguez bedankte sich bei der IWF-Chefin Kristalina Georgiewa für die Hilfe. Die Auszahlung ist Teil einer politischen Wende: Venezuela und der IWF haben ihre Beziehungen im April nach sieben Jahren Pause wieder aufgenommen, nachdem das Land zuvor international isoliert war.

Wenn du helfen willst, kannst du dich bei Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz, Caritas oder Ärzte ohne Grenzen informieren. Viele dieser Organisationen rufen nach großen Erdbeben zu Spenden auf. Auch in den sozialen Medien tauchen seriöse Spendenaufrufe auf, aber prüfe immer genau, ob eine Organisation wirklich offiziell und vertrauenswürdig ist, bevor du Geld gibst. Schon das Teilen von verlässlichen Informationen hilft, damit Hilfsgelder dort ankommen, wo sie gebraucht werden.