In Italien ist es seit Wochen sehr trocken, deshalb haben Priester in Rom ein altes Gebet um Regen gesprochen.

Was ist passiert? In Italien regnet es seit langem viel zu wenig. Große Seen wie der Lago Maggiore, der Comer See und der Iseo-See haben nur noch etwa ein Drittel oder die Hälfte ihres normalen Wassers. Auch der Fluss Po, der längste Fluss Italiens, führt laut dem Verband Anbi rund 80 Prozent weniger Wasser als sonst. Bauern in der Po-Ebene machen sich Sorgen um ihre Ernten, und in den Alpen schmilzt weniger Schnee als üblich. Deshalb haben Priester in Rom ein altes Gebet aus dem Jahr 1976 gesprochen. Darin bitten sie um „wohltuenden Regen“, damit die Pflanzen nicht vertrocknen.

Wer hilft? In Italien kümmern sich viele Menschen um die Krise. Priester sprechen Gebete und geben den Menschen Hoffnung. Der Verband Anbi informiert die Öffentlichkeit über die Wasserstände und ruft dazu auf, Wasser zu sparen. Die italienische Regierung hat den Dürre-Notstand in mehreren Regionen verlängert und bereitet Maßnahmen vor, zum Beispiel in der Stadt Pavia. Meteorologen beobachten das Wetter und sagen, wann vielleicht Regen kommt.