Anlässlich eines großen Gedenktags in Teheran hat Irans oberster Führer die Bevölkerung zu Einheit und Standhaftigkeit aufgerufen.

Was ist passiert? Am Mausoleum von Ayatollah Khomeini, dem Gründer der Islamischen Republik, wurde eine schriftliche Botschaft von Irans oberstem Führer Mojtaba Chamenei verlesen. Darin ruft er alle Menschen in Iran dazu auf, zusammenzuhalten. Konkret sagt er, die USA und Israel wollten das Land schwächen und spalten. Deshalb müsse die Bevölkerung „Standhaftigkeit" zeigen. Hintergrund ist ein laufender Krieg: Am 28. Februar hatten die USA und Israel Iran mit Luftangriffen angegriffen, Iran hatte mit Raketen und Drohnen geantwortet. Seit April gilt eine brüchige Waffenruhe.

Wer hilft? Auf internationaler Ebene laufen Gespräche darüber, wie der Krieg dauerhaft beendet werden kann. Auch UN-Vermittler und diplomatische Kanäle sind eingebunden, um eine friedliche Lösung zu finden. In Iran selbst setzt die Regierung auf Zeremonien und Appelle, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken. Medien und Journalistinnen und Journalisten berichten, damit die Weltöffentlichkeit sieht, was in Iran passiert.