Nach US-Bombardements im Iran haben die iranischen Revolutionsgarden einen Vergeltungsschlag auf eine US-Basis gemeldet – die Lage in der Region ist extrem angespannt.
Was ist passiert? Die USA haben am Wochenende Radar- und Drohnenkontrollzentren im Süden des Irans bombardiert. Das US-Militär sagt, es habe sich damit gegen den Abschuss einer eigenen Drohne gewehrt. Kurz darauf meldete der Iran einen Raketenangriff auf eine Basis, von der die US-Angriffe ausgingen. Auch Kuwait, ein Nachbarland des Irans, wurde in die Angriffe hineingezogen – dort sind US-Soldaten stationiert.
Wer hilft? Die EU hat die Angriffe auf Kuwait verurteilt und alle Seiten dazu aufgerufen, sich an internationales Recht zu halten. Gleichzeitig verhandeln die USA und der Iran über eine Verlängerung der Waffenruhe, die seit April gilt. Diplomaten versuchen also, eine weitere Eskalation zu verhindern. Auch Menschenrechtsorganisationen wie Iran Human Rights machen auf die schwierige Lage der Menschen im Iran aufmerksam.
