Das Softwareunternehmen Intershop aus Jena hat im ersten Halbjahr 2026 weniger Geld eingenommen als zuvor, aber seine Kosten stärker gesenkt – darum steht am Ende ein kleines Plus.

Intershop ist eine Firma aus Jena in Thüringen. Sie baut Software, mit der andere Unternehmen ihre Produkte im Internet verkaufen können. Das nennt man E-Commerce. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 hat Intershop 15,8 Millionen Euro eingenommen. Im Jahr davor waren es noch 17,2 Millionen Euro – also ungefähr 1,4 Millionen Euro weniger.

Die Geschichte hinter den Zahlen: Viele Firmen geben gerade weniger Geld für ihre Online-Shops und Internet-Technik aus. Das spürt Intershop direkt, weil weniger Kunden neue Software kaufen oder bestehende Verträge nicht so stark erweitern.

Gleichzeitig hat Intershop seine Kosten deutlich gesenkt. Das Unternehmen hat etwa 40 Stellen abgebaut – manche Mitarbeiter mussten gehen, andere Stellen wurden einfach nicht neu besetzt. Dadurch beschäftigt Intershop jetzt rund 220 Menschen. Chef Markus Dränert sagt: „Die Kostendisziplin habe sich ausgezahlt" – gemeint ist, dass das Sparen gewirkt hat.

Seit ein paar Jahren verkauft Intershop mehr Mietsoftware aus der Cloud. Statt einmal viel Geld zu nehmen, zahlen Kunden jeden Monat einen Betrag. Das ist planbarer, hängt aber stark davon ab, ob Firmen weiter in ihre Digitalisierung investieren.