Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 67.200 Menschen wegen Schlafstörungen im Krankenhaus behandelt – viel weniger als noch vor 20 Jahren.
Schlafstörungen sind weit verbreitet, aber die meisten werden heute nicht mehr im Krankenhaus behandelt. Das Statistische Bundesamt hat neue Zahlen dazu veröffentlicht. Im Jahr 2024 waren es rund 67.200 Patientinnen und Patienten, die stationär – also mit Übernachtung im Krankenhaus – versorgt wurden. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 waren es noch 165.400 Menschen, also fast zweieinhalb Mal so viele.
Ein Grund für den Rückgang: Schlafstörungen werden heute oft ambulant behandelt, also ohne Übernachtung. Das passiert zum Beispiel in einem Schlaflabor, wo Ärztinnen und Ärzte den Schlaf über Nacht beobachten. Manche Behandlungen funktionieren inzwischen auch zu Hause, etwa mit kleinen Geräten, die den Schlaf aufzeichnen.
