Eine neue Studie zeigt: Bis 2060 könnte die Zahl der Menschen mit Demenz in Deutschland stark steigen – besonders in Ostdeutschland.
Forscherinnen und Forscher haben ausgerechnet, wie sich Demenz in Deutschland entwickelt. Demnach könnten im Jahr 2060 rund 2,1 Millionen Menschen betroffen sein – heute sind es etwa 1,3 Millionen. Besonders stark steigt die Zahl in Ostdeutschland, zum Beispiel in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Der Grund: Die Menschen werden älter, und das Risiko für Demenz steigt im Alter.
Corinna Beutel von der AOK Sachsen-Anhalt sagt, dass man etwas gegen Demenz tun kann. Wer zum Beispiel auf das Rauchen verzichtet, sich um Herz-Kreislauf-Erkrankungen kümmert, Hörprobleme behandeln lässt und sich regelmäßig mit anderen Menschen trifft, kann sein Risiko senken. Auch Bildung spielt eine Rolle. Wichtig ist: Man ist nie zu jung, um damit anzufangen.
