In Hongkong hat die Polizei fünf Menschen festgenommen, weil sie Bücher verkauft haben sollen, die gegen die Regierung hetzen.
Was ist passiert? Die Polizei in Hongkong hat zwei Buchläden durchsucht und fünf Personen festgenommen. Es war bereits die dritte solche Razzia in diesem Jahr. Die Behörden sagen, die verkauften Bücher enthielten Inhalte, die zum Hass gegen die Regierung und die Justiz aufstacheln. Einer der betroffenen Läden, „Have a Nice Stay", wurde 2022 von ehemaligen Reporterinnen und Reportern gegründet und hatte kurz zuvor angekündigt, Ende August für immer zu schließen, weil die Regeln in Hongkong unklar seien.
Wer hilft? Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch haben auf die Festnahmen reagiert. Sie sagen, die chinesische Regierung habe Angst vor freiem Denken. Auch ausländische Medien und internationale Beobachter berichten über den Fall und machen so auf die Lage in Hongkong aufmerksam.
