Vor dem großen UN-Gebäude in New York hat sich am 3. Juli 2026 ein Mann selbst angezündet und ist später gestorben. Er wollte nach Angaben von Aktivisten auf das Leiden der Tibeter in China aufmerksam machen.

Am Mittwoch, dem 3. Juli 2026, hat sich ein Mann vor dem Eingang des UN-Hauptquartiers in New York selbst in Brand gesteckt. Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, ist dort aber an seinen schweren Verletzungen gestorben. Ein Sprecher von UN-Chef António Guterres sagte, er sei "bestürzt über den tragischen und schrecklichen Vorfall". Genau am gleichen Tag trat in China ein neues Gesetz in Kraft, das Kritiker als Angriff auf Minderheiten wie die Tibeter und Uiguren sehen.

Hilfe und Unterstützung gibt es von vielen Seiten: Die Polizei von New York ermittelt genau, was passiert ist. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch fordern eine unabhängige Untersuchung. Sie wollen verstehen, warum sich jemand aus Protest so etwas antut. Auch die tibetische Gemeinschaft im Exil meldet sich zu Wort und berichtet, dass solche verzweifelten Aktionen leider immer wieder vorkommen. Sie wollen, dass die Weltgemeinschaft endlich genauer hinschaut, was in China passiert.