Eine neue Studie aus den USA zeigt: Wer viel im Homeoffice arbeitet, fühlt sich öfter allein – und das kann auf die Psyche gehen.
Was ist passiert? Forschende haben Daten von mehr als einer halben Million Menschen in den USA ausgewertet. Sie haben verglichen, wie es den Leuten vor der Pandemie ging (2011 bis 2019) und danach (2022 bis 2024). Das Ergebnis: Beschäftigte, die viel im Homeoffice arbeiten, verbringen mehr Zeit allein. Sie holen sich die verlorenen Kontakte im Büro nicht durch Treffen mit Freunden zurück. Viele von ihnen fühlen sich gestresster und psychisch belasteter. Besonders schlimm ist es für Menschen, die alleine wohnen. Die Forschenden schätzen, dass etwa ein Drittel des Anstiegs an psychischem Stress in der Pandemie mit dem Homeoffice zu tun hat. Wichtig zu wissen: Die Studie beweist nicht, dass das Homeoffice die direkte Ursache ist – es gibt also keinen einfachen „Schuldigen“.
