In den USA hat es am Sonntag extreme Hitze gegeben – in Salt Lake City und Billings wurden 43 Grad gemessen, ein Rekord.

Was ist passiert? Am Sonntag sind in großen Teilen der USA die Temperaturen stark gestiegen. In Salt Lake City, der Hauptstadt des Bundesstaates Utah, und in Billings, der größten Stadt im Bundesstaat Montana, zeigten die Thermometer 43 Grad Celsius. Der US-Wetterdienst sagt, dass es ein Allzeithoch seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist. Diese Aufzeichnungen reichen schon mehr als 150 Jahre zurück. Erst eine Woche vorher hatte es im Osten der USA eine Hitzewelle gegeben. New York und Philadelphia lagen bei über 40 Grad, und nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben dabei mehr als 1.300 Menschen.

Wer hilft? In den betroffenen Bundesstaaten haben Behörden Notunterkünfte geöffnet, damit Menschen wie ältere Personen, Obdachlose oder chronisch Kranke einen kühlen Ort haben. Rettungsdienste und Feuerwehren sind im Einsatz, dazu kommen viele freiwillige Helferinnen und Helfer, die Wasser verteilen und über die Risiken der Hitze informieren. Meteorologen und Klima­forscherinnen beobachten die Lage genau und geben Warnungen heraus, damit sich die Menschen vorbereiten können.