Im Juni 2026 hat es in Österreich extrem heiß werden können, trotzdem war der Monat nicht der wärmste seit Messbeginn.

Was ist passiert? Mitte Juni 2026 rollte eine starke Hitzewelle über Österreich. Im Flachland wurden bis zu 40,1 Grad gemessen. An 157 von 277 Messstationen wurden neue Juni-Höchstwerte registriert. Trotzdem war der Juni 2026 nur der viertwärmste Juni der Messgeschichte. Grund dafür war die erste Monatshälfte, in der die Temperaturen noch nahe am Durchschnitt lagen. Erst danach wurde es extrem heiß. Klimatologe Alexander Orlik von GeoSphere Austria sagte: „Vergleichbare Hitzewellen gab es davor nur in den Monaten Juli oder August, für einen Juni wurden allerdings neue Maßstäbe gesetzt“.

Wer hilft? Die GeoSphere Austria, also das staatliche Wetter- und Klimainstitut Österreichs, beobachtet das Wetter genau und informiert die Bevölkerung. Die Landwirtschaftskammer schlägt früh Alarm, wenn Felder und Ernten bedroht sind, und macht auf die Folgen der Trockenheit aufmerksam. So wissen alle rechtzeitig, was gerade passiert und was sich ändern muss.