Hautärztinnen und Hautärzte in Österreich sagen: Nicht jede und jeder muss regelmäßig zur Vorsorge, aber alle sollten ihre Haut kennen.

Was ist passiert? Die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV) hat neue Tipps für die Hautkrebs-Vorsorge veröffentlicht. Für die meisten Erwachsenen ab 18 Jahren reicht es demnach, die eigene Haut regelmäßig selbst zu schauen oder die Partnerin oder den Partner darum zu bitten. Nur wer ein höheres Risiko hat, soll öfter zur Ärztin oder zum Arzt gehen.

Woran merke ich, ob ich zur Risikogruppe gehöre? Ein höheres Risiko haben zum Beispiel Menschen, in deren Familie schon Melanome vorkamen, wer schon einmal helle Hautkrebs-Arten oder raue, schuppige Stellen (sogenannte aktinische Keratosen) hatte oder wer ein Organtransplantat bekommen hat. Auch viele oder ungewöhnlich aussehende Muttermale können ein Zeichen sein. Im Zweifelsfall checkt das ein Hautarzt oder eine Hautärztin.