Das Kepler Universitätsklinikum hat zugegeben, dass bei einer Patientin eine Gewebeprobe verwechselt wurde – mit schweren Folgen.
Was ist passiert? Einer Frau wurde nach einer Fehlgeburt eine Gewebeprobe entnommen. Das Ergebnis deutete auf Krebs hin, war aber falsch. Die Ärzte entfernten daraufhin die Gebärmutter der Frau. Später stellte sich heraus, dass die Probe im Labor verwechselt worden war. Erst zwei bis drei Wochen später erfuhr die Patientin, dass sie gar keinen Krebs hatte.
Wer hilft jetzt? Das Krankenhaus – das Kepler Universitätsklinikum in Linz – hat sich entschuldigt und gesagt, dass es eine Mitverantwortung trägt. Die Frau hat bereits 70.000 Euro als erste Zahlung bekommen. Die Patientenanwaltschaft unterstützt sie außerdem dabei, eine faire Entschädigung auszuhandeln. Das Spital will die Abläufe im Labor überprüfen, damit so etwas nicht noch einmal passiert.
