In einem Gefängnis in Siegburg bei Bonn hat die Polizei einen Großeinsatz geführt, weil es Hinweise auf einen geplanten Aufstand gab.

Was ist passiert? In der Justizvollzugsanstalt Siegburg in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei nach Hinweisen auf einen möglichen Aufstand von Gefangenen eingegriffen. Ein Inhaftierter hatte zuvor einen Tipp gegeben, dass Insassen einen gewaltsamen Aufstand planen könnten. Daraufhin rückte die Polizei mit knapp 100 Einsatzkräften an, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Wer hilft? Das nordrhein-westfälische Justizministerium und die Polizei kümmern sich gemeinsam um die Situation. Das Ministerium hat mitgeteilt, dass die Lage unter Kontrolle ist und keine akute Gefahr für die Öffentlichkeit besteht. Auch die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet, damit mögliche Straftaten geprüft und geahndet werden können.

Was kannst du tun? Wenn du in sozialen Medien oder im Freundeskreis über den Vorfall redest, halte dich an bestätigte Informationen von Polizei und Ministerium. Verbreite keine ungeprüften Gerüchte oder dramatischen Videos, die die Situation falsch darstellen könnten. Wenn dich solche Nachrichten belasten, sprich mit jemandem Vertrautem darüber, zum Beispiel mit deinen Eltern, einer Lehrkraft oder bei einer Beratungsstelle.