An einem Strand in Australien haben Menschen vier metallische Kugeln gefunden, die offenbar aus dem Weltraum stammen und einen gefährlichen Stoff enthalten.
Was ist passiert? Am Forrest Beach, einem Strand in der Nähe der Stadt Townsville im Norden Australiens, haben Spaziergänger vier große metallische Kugeln im Sand entdeckt. Fachleute glauben, dass diese Teile aus dem Weltraum auf die Erde gefallen sind. Im Inneren der Kugeln wurde laut dem TV-Sender 7 News Hydrazin gefunden – ein Stoff, der unter anderem als Treibstoff für Raketen genutzt wird. Weil Hydrazin sehr giftig ist und im Verdacht steht, Krebs zu verursachen, hat die Polizei den Strand sofort gesperrt. Niemand darf sich den Fundstücken nähern, und rund um die Stelle gilt ein Sicherheitsabstand von 50 Metern.
Wer hilft? Polizistinnen, Polizisten und Sicherheitskräfte sind zum Strand geeilt und haben den Bereich abgesichert. Spezialisten nehmen Proben und untersuchen die Kugeln im Labor. So wollen sie herausfinden, woher die Teile genau stammen und welches Land dafür verantwortlich ist. Nach internationalen Regeln muss der Staat, der ein Objekt ins All geschossen hat, die Möglichkeit bekommen, es wieder zurückzunehmen. Die Behörden sagen aber auch: Für die Menschen in der Umgebung besteht nach derzeitigem Stand keine Gefahr.
