Fälschungen kosten die Modebranche in Österreich viel Geld, vor allem junge Leute kaufen oft Fake-Produkte.
Wenn du eine Handtasche mit einem bekannten Logo kaufst, ist sie nicht immer echt. Fälschungen sehen oft täuschend echt aus, kosten aber viel weniger. Das Problem: Die echten Markenfirmen verlieren dadurch Geld, und auch die österreichische Modebranche leidet darunter.
Das EU-Amt für geistiges Eigentum, kurz EUIPO, hat nachgezählt: In Österreich gehen der Bekleidungsindustrie jedes Jahr 580 Millionen Euro durch Fälschungen verloren. Bei Handtaschen, Schmuck und Uhren sind es nochmal 100 Millionen Euro extra. In der ganzen EU summiert sich der Schaden auf 12 Milliarden Euro bei Kleidung und 2,7 Milliarden Euro bei Accessoires.
Besonders auffällig: Junge Leute zwischen 15 und 24 Jahren kaufen überdurchschnittlich oft Fälschungen. Etwa jeder Vierte in dieser Altersgruppe gibt zu, schon mal wissentlich eine Fake-Ware gekauft zu haben. Viele stolpern über Social Media oder Online-Shops darüber. Das EUIPO sagt, dass genau diese Kanäle das Problem immer größer machen.
