Die Digitalminister der sieben großen Industrieländer haben sich in Paris auf Regeln geeinigt, die Kinder und Jugendliche wie dich vor Gefahren im Netz schützen sollen.

Stell dir vor, du scrollst durch eine App und plötzlich siehst du Werbung, die genau zu deinen letzten Suchanfragen passt. Das ist kein Zufall, sondern "Mikro-Targeting" – also Werbung, die auf dein persönliches Profil zugeschnitten ist. Genau das will der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk für Kinder und Jugendliche verbieten lassen.

Er sagt auch, dass viele Apps absichtlich so gebaut sind, dass du immer weitermachst: endloses Scrollen, Videos, die von alleine starten, und ständige Benachrichtigungen. Diese Tricks sollen verboten oder zumindest entschärft werden, damit du nicht stundenlang am Bildschirm klebst.

Die Minister aus Deutschland, Frankreich, den USA und den anderen G7-Ländern haben sich jetzt auf gemeinsame Grundsätze geeinigt. Dazu gehört, dass dein Alter im Netz besser überprüft wird und illegale Inhalte schneller gelöscht werden. Die französische Digitalministerin Anne Le Hénanff nannte den Schutz von Minderjährigen "eine internationale Priorität".