Beim Treffen der sieben großen Industrieländer in Frankreich haben sich die Staatschefs auf mehr Waffen und Geld für die Ukraine sowie auf schärfere Strafmaßnahmen gegen Russland geeinigt.

Was ist passiert? Die G7 ist ein Club von sieben reichen Industrieländern: USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und Kanada. Dazu kommt meistens die EU. Sie haben sich Mitte Juni 2026 im französischen Évian getroffen. Das große Thema war der Krieg in der Ukraine. Am Ende stand eine gemeinsame Erklärung: Die G7 will der Ukraine mehr Waffen liefern, vor allem zur Luftabwehr, und Russland mit härteren Sanktionen – also mit Strafmaßnahmen – zusetzen. Sanktionen sind Verbote im Handel, zum Beispiel dass kein Land mehr Öl aus Russland kaufen darf.

Wer hilft? Viele Staaten ziehen an einem Strang. Großbritannien hat 70 neue Strafmaßnahmen angekündigt und ist das erste G7-Land, das russisches Flüssiggas sanktioniert. Die EU hat der Ukraine schon 90 Milliarden Euro versprochen. Auch US-Präsident Donald Trump hat gesagt, dass er die ausgesetzten US-Sanktionen gegen russisches Öl „bald“ wieder aktivieren will. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einem „Tag der Hoffnung“ und einem „Fenster für die Diplomatie“ – also einer Chance, dass es am Verhandlungstisch weitergeht. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj war selbst beim Gipfel dabei.