Die USA und der Iran haben ein neues Abkommen angekündigt, und die wichtigsten Länder Europas finden das gut.
Was ist passiert? Die USA und der Iran haben sich am Sonntagabend auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Das bedeutet: Beide Seiten haben sich auf wichtige Punkte geeinigt, müssen aber noch über Details verhandeln. In dem Abkommen geht es vor allem darum, dass der Iran keine Atomwaffen bekommt. Im Gegenzug könnten die vielen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aufgehoben werden, also Strafen, die das Land ärmer machen sollen. Außerdem soll eine wichtige Schifffahrtsstraße, die Straße von Hormus, wieder komplett offen sein. Durch diese Meerenge fließt ein großer Teil des weltweiten Ölhandels.
Wer hilft mit? Die wichtigsten Länder Europas stehen hinter dem Abkommen. Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien – sie werden zusammen die "E4-Staaten" genannt – haben gesagt: Wenn der Iran wirklich überprüfbare Schritte macht, wollen sie die Sanktionen aufheben. Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Abkommen einen "diplomatischen Durchbruch" genannt. Auch die Vereinten Nationen unterstützen den Deal. UN-Generalsekretär António Guterres hat gesagt, die UNO sei bereit, beim Frieden zu helfen. Länder wie Pakistan, Katar, Ägypten und die Türkei haben bei den Verhandlungen vermittelt. Sogar die EU will prüfen, wie sie sich an der nächsten Phase beteiligen kann.
