Nach monatelangem Krieg zwischen den USA und dem Iran bahnt sich ein Friedensabkommen an – vermittelt von Pakistan.
Seit dem 28. Februar führten die USA und Israel Krieg gegen den Iran, im April trat eine Waffenruhe in Kraft, die aber immer wieder gebrochen wurde. Nun verkündete der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif am Freitagabend auf der Plattform X, dass sich beide Seiten auf einen fertigen Text für ein Friedensabkommen geeinigt hätten. „Ein Frieden war noch nie so greifbar wie jetzt“, schrieb er. Auch der iranische Außenminister Abbas Araghchi bestätigte, eine Einigung sei „so nah wie nie zuvor“. Konkrete Details sollen aber erst nach der Unterzeichnung veröffentlicht werden. Eine Unterzeichnung in Genf noch am Sonntag gilt als möglich.
Mehrere Länder haben in den vergangenen Tagen versucht, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Pakistan übernahm dabei die Hauptrolle und richtete die Gespräche in seiner Hauptstadt Islamabad aus. Auch Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate traten als Vermittler auf und boten finanzielle Anreize, um Angriffe auf eigene Gebiete zu stoppen. Die Schweiz hat angeboten, als neutraler Ort für die Unterzeichnung des Abkommens zu dienen. US-Vizepräsident JD Vance und der iranische Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf könnten das Abkommen demnach unterzeichnen.
