Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat einen Gesetzentwurf für eine Frühstartrente auf den Weg gebracht, bei der der Staat für Kinder ab sechs Jahren monatlich Geld in ein Vorsorgedepot einzahlt.
Stell dir vor, der Staat legt für dich jeden Monat etwas zur Seite, bis du alt bist. Genau das plant die Bundesregierung mit der Frühstartrente: Für jedes Kind zwischen sechs und 18 Jahren will der Bund jeden Monat zehn Euro in ein eigenes Depot einzahlen. Das ist wie ein Sparkonto, aber mit Geld, das am Kapitalmarkt – also an Börsen – angelegt wird und dort Rendite, also Erträge, erzielen kann.
Das Geld gehört dir. Du bekommst es aber erst ausgezahlt, wenn du 65 Jahre alt bist. Bis dahin bleiben die Erträge steuerfrei, das heißt: Der Staat nimmt keine Steuern auf Gewinne, solange das Geld im Depot bleibt.
Eltern können zusätzlich selbst Geld einzahlen, bis zu 6.840 Euro im Jahr. Auch sie können entscheiden, ob das Depot bei einem Anbieter ihrer Wahl oder in einer öffentlichen Kapitalanlage geführt wird.
