Eine 33-Jährige muss für 21 Monate ins Gefängnis, weil sie Geld gesammelt hat, das eigentlich den Familien der Opfer eines Schul-Amoklaufs helfen sollte.

Was passiert ist: Die Frau hat nach dem schlimmen Amoklauf in Graz im Juni 2025 eine Spendenaktion gestartet. Sie hat behauptet, sie wäre eine Verwandte der Opfer, und so etwa 37.000 Euro eingesammelt. Aber fast alles hat sie selbst behalten – nur etwa 2.500 Euro gingen wirklich an die Familien. Sie hat auch noch andere Leute betrogen, zum Beispiel einen Musiker, dem sie vorgespielt hat, sie wäre Polizist.

Wer hilft: Das Gericht hat die Frau jetzt bestraft, aber auch angeordnet, dass sie Therapie bekommt und Bewährungshilfe. Ihr Anwalt sagt, sie hatte eine schwere Kindheit und will ihr Leben jetzt ändern. Die Richterin hofft, dass sie mit der Hilfe keinen Unsinn mehr macht.

Was du tun kannst: Wenn du spenden willst, informier dich genau, wohin das Geld geht. Seriöse Organisationen sind transparent und sagen dir, was mit deiner Spende passiert. Bei großen Tragödien gibt es oft offizielle Spendenkonten – die sind sicherer als private Aktionen.

Warum ist das für dich wichtig?

Es zeigt, warum man bei Spenden genau hinschauen sollte.