Die FPÖ hat den österreichischen Bildungsminister Wiederkehr scharf kritisiert und mehrere Forderungen an die Schulpolitik gestellt.
Was ist passiert? Der FPÖ-Bildungssprecher Helmut Fiedler hat dem Bildungsminister Wiederkehr vorgeworfen, nur schöne Worte zu machen, aber die echten Probleme in den Schulen nicht zu lösen. Er sagt: „Während im Ministerium neue Modelle und Schulfächer erfunden würden, kämpften Lehrer täglich mit fehlenden Deutschkenntnissen, Bürokratie und Unterrichtsstörungen.“ Die FPÖ will deshalb, dass Kinder schon im Kindergarten genug Deutsch lernen, bevor sie in die Schule kommen.
Was fordert die FPÖ genau? Die Partei will, dass Schulen klare Regeln für Handys und für den Einsatz von KI bei Hausübungen bekommen. KI bedeutet Künstliche Intelligenz, also Computerprogramme, die Texte schreiben oder Aufgaben lösen können. Fiedler bringt es auf den Punkt: „Handy und KI sind Werkzeuge, nicht Ersatzhirn“. Außerdem fordert die FPÖ ehrliche Noten. Wenn eine Arbeit schlecht ist, soll sie auch schlecht benotet werden dürfen, ohne dass Lehrkräfte danach Ärger bekommen. Fiedler sagt dazu: „Leistung ist kein Schimpfwort“ und „Wer Lehrer bei einer korrekten Beurteilung nach Schulschluss unter Rechtfertigungsdruck setzt, schwächt ihre Autorität“.
